POL-SE: Fahrradhelm verhinderte schwerere Verletzungen 10.02.2006 - 15:58 Uhr, Polizeidirektion Bad Segeberg Pressemappe [Pressemappe] Wedel (ots) - Bei einem Beinahezusammenstoß am 09.02.2006 (Donnerstag), 17.50 Uhr, in der Industriestraße in Wedel, wurde ein Radfahrer verletzt. Zum Vorfall war es gekommen, weil ein 49 Jahre alter Fahrradfahrer aus Wedel den linken Geh- und Radweg der Industriestraße in Richtung Tinsdaler Weg befuhr und durch eine Vollbremsung versuchte, einen Zusammenstoß mit einem von der Industriestraße auf ein Grundstück einbiegenden Pkw Golf einer 47 Jahre alten Frau aus Wedel zu verhindern. Zu einer Berührung zwischen den Fahrzeugen kam es nicht. Vielmehr ging der Radfahrer davon aus, dass die Pkw Fahrerin ihren Abbiegevorgang fortsetzt. Diese bemerkte den Radfahrer aber gerade noch rechtzeitig und bremste ihr Fahrzeug ebenfalls ab. Durch den scharfen Bremsvorgang "flog" der Radfahrer über seinen Lenker und stürzte mit dem Kopf auf den Gehweg. Offenbar nur aufgrund der Tatsache, dass er einen Fahrradhelm trug, blieb er von schwereren Verletzungen verschont. Er kam mit Platzwunden und leichten Prellungen im Gesicht davon und wurde vorsorglich ins Krankenhaus Wedel transportiert. ots Originaltext: Polizeidirektion Bad Segeberg
Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=784597
Interessant wie sich die Polizei hier als Unfallsachverständige aufspielt und behauptet der Fahrradhelm hätte schwerere Verletzungen verhindert. Der Fahrradfahrer ist nach den Schilderungen auf das Gesicht, nicht auf den Kopf gefallen -- wie hat hier also die "Helm" genannte Styroporkappe helfen können? Es bleibt zu hoffen, daß sich auch die Segeberger Polizei künftig wieder daran hält Unfallberichte zu schreiben, anstatt sich mit wilden Spekulationen lächerlich zu machen.
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