Radfahrerin kollidierte mit PKW

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Pressemitteilung der Polizei Köln vom 2006/02/14

POL-K: 060214-4-K Radfahrerin kollidierte mit PKW
14.02.2006 - 14:09 Uhr, Polizei Köln

   Köln (ots) - Dass Appelle alleine nicht immer Wirkung zeigen, hat 
am gestrigen Nachmittag (13.02.2006)  eine 34-jährige Radfahrerin 
bewiesen, die in der Kölner Innenstadt ohne Helm und entgegen der 
Fahrtrichtung mit ihrem Fahrrad einen Wagen rammte.

   Gegen 14.40 Uhr war die Zweiradfahrerin auf dem Radweg der 
Aachener Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Als die Fahrerin 
(62) eines grünen VW Polo aus Richtung Schmalbeinstraße nach rechts 
in die Aachener Straße einbiegen wollte, übersah sie die auf dem 
falschen Radweg sich von rechts nähernde Radfahrerin. Das Befahren 
des Radweges in Gegenrichtung ist hier durch aufgestellte 
Verkehrszeichen ausdrücklich untersagt.

   Die 34-Jährige konnte weder ihr Zweirad rechtzeitig abbremsen noch
gelang es ihr, durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß zu 
vermeiden. Die ohne Schutzhelm fahrende Frau stürzte anschließend zu 
Boden. Dabei zog sie sich einen Schlüsselbeinbruch zu.
Die Frau wurde wenig später mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus 
gebracht. Dort verblieb sie stationär. Am Wagen der 62-Jährigen 
entstand bei dem Unfall kein Sachschaden. (ka)

ots Originaltext: Polizei Köln

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=785924

 

Kommentar

Daß sich die Fahrradfahrerin falsch verhalten hat, steht außer Frage. Aber bitte liebe Kölner Polizei, was hat der Unfall damit zu tun, daß sie keine "Helm" genannte Styroporkappe trug? Können diese Dinger nun auch Schlüsselbeinbrüche verhindern? Oder geht es nur darum wieder einmal die eigenen Vorurteile zu bestätigen?
(Und jetzt stelle sich der Schreiber der Pressemitteilung 10 Minuten in die Ecke und schäme sich!)

 

 

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