Hövelhof, Staumühler Straße

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Fotos vom 2007/03/16

Angeregt durch die von der Jungen Union entfachten Aufregung um eine Umwidmung eines zuvor benutzungspflichtigen gemeinsamen Geh-&Rad_weg in Hövelhof begab ich mich zum Ort der Aufregung, um mir selber ein Bild zu machen.

Von Staumühle kommend führt die Staumühler Straße unter der BAB 33 hindurch, wird jenseits des äusseren Ortsrandes (Kreuzung Obere Bielefelder Landstraße) in Richtung Ortsmitte zuerst einmal als Waldweg geführt:

Blick zurück (Richtung Staumühle), rechts und links Gewerbegebetriebe, im Hintergrund die Brücke der BAB.

Kreuzung Heinrichstraße

Kreuzung Heuweg

Kreuzung Mergelweg, bis hierhin ist die Staumühler Straße noch "Waldweg" mit wassergebundener Decke, jenseits der Kreuzung ...

... beginnt ein verkehrsberuhigter Bereich:

An der Kreuzung Bentlaker Straße endet der verkehrsberuhigte Bereich, Richtung Ortsmitte beginnt eine Tempo-30-Zone. Rechts neben der Fahrbahn, durch Buschwerk und Bäume abgetrennt, sieht man das Objekt der Aufregung: ein schmaler Asphaltstreifen, der zuvor rechtswidrig als benutzungspflichtiger Geh-&Rad_weg ausgewiesen war und jetzt vollkommen korrekt als reiner Gehweg beschildert ist.

Als Erinnerungshilfe sind im weiteren Verlauf mehrfach "30" auf die Fahrbahn gemalt, damit niemand vergisst, daß er sich in einer Tempo-30-Zone befindet.

Auf Höhe der Einmündung Rotheweg steht nochmals ein Zeichen 239 ("Fußgänger") -- dahinter geht der asphaltierte Gehweg in einen gepflasterten über ...

... der dadurch spätestens ab Wassermannsweg nicht mehr mit einem Rad_weg zu verwechseln ist, wie hier, kurz vor der Einmündung Am Hallenbad:

Nach einer Rechtskurve endet die Staumühler Straße an der Sennestraße, somit auch die Tempo-30-Zone. Hinten rechts sieht man die Einmündung Kämpenschmiede, welche ...

... über einen abgesenkten Bordstein in die Staumühler Straße mündet.

Einfahrt in die Staumühler Straße, an der Kreuzung Sennestraße, von der Raiffeisenstraße aus betrachtet:

Da fragt man sich wirklich, wie jemand bei klarem Verstand in der Staumühler Straße einen Rad_weg fordern kann ... Oder liegt es einfach doch daran, daß die seit den 1930er Jahren ständig wiederholte "Rad weg!"-Propaganda die Leute derart eingeschüchtert hat, daß sie ausserhalb Ihres Autos eine tiefsitzende Angst vor eben solchen Autos haben?

Daß wiederum gerade in Hövelhof solch eine Kleinigkeit von den Nachwuchspolemikern der JU dankend aufgegriffen wird um sich "bürgernah" zu profilieren ... das wundert nicht wirklich, schließlich ist gerade Hövelhof für besonders "schöne" Rad_weg-Konstrukte bekannt.

 

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